Tag 7: Sinop

20. Oktober 2008                                        

Der Himmel zeigte sich heute morgen recht Wolken verhangen, aber vereinzelt lugte die Sonne heraus und das goldene Licht bildete auf dem Wasser wunderschöne Muster. Auf der Steuerbordseite passierten wir in Sichtweite die Küste und vereinzelt sprangen Delphine umher - was für ein wunderbares Schauspiel diese Tiere zu sehen.

 

Nachdem wir die Landspitze umfahren hatten, verzogen sich wie von Geisterhand die dunklen Wolken und Sinop kam kurz vor 8Uhr in strahlendem Sonnenschein in Sicht.

Im Nördlichsten Zipfel von Anatolien und an der engsten Stelle der Boztepe Halbinsel liegt inmitten eines Naturhafens die Stadt Sinop. Bereits um 300 vor Christus machte die Stadt von sich reden - der berühmte Philospoh Diogenes soll hier geboren sein.

Während die Ankerkette und Tenderboote zu Wasser gelassen wurden, schaute ich mir schon mal die alten Gebäude die direkt am Hafen lagen an.

Die Zitadelle "Sinop Kalesi" mit ihren wuchtigen Wehrtürmen fällt direkt ins Auge. Sie wurde von den Bytantinern errichtet und später als Strafanstalt genutzt. Die Mauern sind zwischen 10 und 15m hoch.

Mit dem Tenderboot fuhr ich dann um 9.15Uhr an Land, um an meinem gebuchten Ausflug teilzunehmen.

Zunächst fuhren wir mit dem Bus zum Akliman-Naturschutzgebiet und den dortigen Fjorden, die allerdings in keinster Weise mit den norwegischen zu vergleichen sind. Lediglich die Entstehung ist in geologischer Sichtweise die gleiche. Das Hinterland von Sinop ist teils landwirtschaftlich genutzt bzw. bewaldet. Der 11km von Sinop entfernte Hamsilos Fjord bildete unser Ziel.

Während des kurzen Fotostopps genoss ich die frische Luft und verstand warum dies hier ein beliebter Ausflugsort ist.

Auf der Rückfahrt nach Sinop stoppten wir an einer anderen Bucht und auf Grund von Kühen auf der Straße.

Der Naturhafen von Akliman bildet neben dem langen Sandstrand weitere touristische Höhepunkte.

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